Tag Archives: Übertragung

WHO ruft Warnstufe 5 aus

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die zweit höchste Grippe Alarmstufe ausgerufen. Phase 5 wurde ausgerufen da es sich in zwei Ländern einer Region um eine anhaltende Übertragung von Mensch zu Mensch handele.

WHO-Chefin Margaret Chan ermahnte alle Internationalen Organisationen, die Pharmaindustrie und die Forschung alle nötigen Kapazitäten bereitzustellen sowie zu entschlossenem handeln.

Auch die deutsche Gesundheitsministerin Ulla Schmidt zeigte sich am Morgen in einem Interview besorgt über die dynamische Entwicklung der Schweinegrippe. Auf der ganzen Welt träten bestätigte Verdachtsfälle der H1N1 Grippe auf. Ebenso in Deutschland, die Zahl der Verdachtsfälle ist auf insgesamt 10 gestiegen.

Quelle: www.heute.de

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Schweinegrippe hat einen neuen Namen

Das Schweinegrippe Virus H1N1 wurde durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Europäische Union umbenannt. So wurde jetzt aus der Schweinegrippe jetzt die “neue Grippe”.

„Wenn man weiter von Schweinegrippe reden würde, könnte der Eindruck entstehen, dass der Erreger wie bei der Vogelgrippe vom Tier auf den Menschen übertragen wird“ erklärte Staatssekretär Klaus Theo Schröder vom Bundesgesundheitsministerium. Jedoch findet die Übertragung von Mensch zu Mensch statt, was um einiges besorgniserregender sei.

Außerdem sollen mit dem neuen Begriff die Schweinezüchter geschützt werden. Diese befürchten massive finanzielle Einbußen.


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Erster Todesfall außerhalb Mexicos

Das erste Todesopfer der Schweinegrippe außerhalb Mexicos ist Berichten zufolge ein 23 Monate altes Kleinkind aus Texas in den USA.

Richard Beser (Chef des US-Zentrums für Seuchenkontrolle) sprach von einer tragischen Entwicklung. Der US-Präsident Barack Obama hat sich in einer ersten Reakion zu zusätzlichen Vorsorgemaßnahmen aufgerufen. Demnach sollen Schulen mit Verdachts- oder bestätigten Fällen einer Grippeinfektion vorübergehend schließen.

Außerdem sprach er den Angehörigen sein Beileid aus. Die Bedrohung durch die Schweinegrippe (H1N1) nannte er eine “sehr ernste Situation”, welche die allerhöchste Vorsicht und Vorsorge erfordert.

Quelle: sz-online.de

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Sachsen: Schweinegrippe-Verdacht nicht bestätigt

Entwarnung gibt es hingegen in Sachsen. Der Verdacht auf eine Infektion mit dem Schweinegrippe (”Die neue Grippe”) H1N1 Erreger hat sich nicht bestätigt.

Ralph Schreiber, Sprecher aus dem Gesundheitsministerium:

„Es kann Entwarnung gegeben werden“

Ein achtjähriger Junge aus dem Landkreis Leipzig zeigte Grippe ähnliche Symptome nachdem ein Familienmitglied von einer Mexikoreise zurückkehrte.


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Influenza

Eine Grippe bzw Influenza ist eine Infektionskrankheit die aus so genannten Influenza-Viren entsteht. Ähnlich sind die aus dem Volksmund bekannten grippalen Infekte, bei diesen handelt es sich jedoch um wesentlich harmlosere Viruserkrankungen.

Die Grippesaison tritt normalerweise zwischen Dezember und April auf wird als hoch ansteckend eingestuft. Man spricht von einer Grippe Epidemie bei einem gehäuften auftreten von Infektionen in einer bestimmten Zone zu einer bestimmten Zeit. Zu einer globalen Epidemie / Pandemie kam es seit der Spanischen Grippe (Jahr 1918 / 1919) alle zehn bis fünfzehn Jahre.

Übertragung

Die häufigste Form der Übertragung beim Menschen ist die Tröpfcheninfektion ( Husten, Niesen). Von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit vergehen in der Regel 1 – 5 Tage (auch Inkubationszeit genannt). In diesem Stadion kann die Krankheit bereits übertragen werden.

Symptome

Die Krankheit beginnt meist plötzlich mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Abgeschlagenheit.

Weiterer Verlauf:

  • Krankheitgefühl im ganzen Körper
  • hohes Fieber
  • Frösteln
  • trockener, verschleimter Husten
  • Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen

In der Regel halten die Symptome für 7 – 14 Tage an.  Eine Grippe schwächt zudem das Immunsystem des Körpers und macht ihn angreifbar für andere Infektionen.

Vorbeugung

Gegen eine Grippe ist eine Impfung möglich, der optimale Zeitraum ist zwischen September und November. Im Falle einer Epidemie ist aber eine Impfung zu jeder Jahreszeit ratsam.

Als Risikogruppen wird eine Impfung gegen Grippe dringend empfohlen. Dazu gehören:

  • Menschen über 60 Jahre
  • Menschen mit Immunschwäche
  • Menschen einer chronischen Erkrankung
  • Menschen mit beruflichen Infektionsrisiko (Pflegepersonal, Lehrer, Ärzte)

Allerdings sind Influenza A-Viren sehr wandlungsfähig, wodurch eine jährliche Impfung von Nöten ist, um einen Schutz zu erhalten.

Ein intaktes und gutes Immunsystem ist wie immer die beste Vorbeugung!


Alle Informationen zur Schweinegrippe finden Sie unter: H1N1 – Was ist das ?


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H1N1 – Was?

Bei der Influenza-Epidemie, auch bekannt als Schweinegrippe, handelt es sich um die Infektion mit einer Variante des Influenza-A Virus, genauer gesagt H1N1.

Dem Virus H1N1 ist es leicht möglich in den menschlichen Körper vorzudringen und ist aus diesem Grund sehr ansteckend.

Der Infleunza Virus verbreitete sich vor allem in Mexiko und in den Vereinigten Staaten, jedoch gibt es bereits so gut wie weltweit Infektionsfälle.

Viren der ersten beiden Fälle besitzen insgesamt vier Ursprünge:

  • nordamerikanischer Schweine-Influenzavirus
  • nordamerikanische Vogel-Influenza
  • menschlicher Influenzavirus
  • eurasischer Schweine-Influenzavirus

Krankheitsbild

Durch eine sog. Tröpfcheninfektion, d.h. über die Schleimhäute, vermehrt sich das Influenzavirus, bis es nach der Inkubationszeit von 1-4 Tagen (der Zeitraum zwischen Infektion und den ersten Symptomen) zu hohem Fieber (bis 42°C), Tränenfluss, Schleim in der Nase und entzündeten Atemwegen führt, eine akute Bronchitis ist meist typisch.

Unter Inkubationszeit versteht man die Zeit welche bis zu den ersten Symptomen vergeht. Die allgemeine Inkubationszeit der Schweinegrippe beträgt in etwa einen bis vier Tage. Ansteckend kann sie jedoch andauernd sein auch zu beginn der Inkubationszeit. Sollten sie aus einer Reise zurückgekehrt sein und nach fünf Tagen keine Symptome zeigen kann eine Infektion quasi ausgeschlossen werden, da die Inkubationszeit der Schweinegrippe bereits abgelaufen ist.

Die allgemeinen Symptome des H1N1 Erregers ähneln der einer “normalen” Grippe:

  • Gliederschmerzen
  • Kopfweh
  • Schüttelfrost
  • Fieber
  • ausgeprägtes Krankheitsgefühl im Körper
  • Husten
  • Halsweh

Sollten diese Symptome auftreten ist es unbedingt von Nöten einen Arzt aufzusuchen.

Vorbeugung

Die allgemeine Grippe-Schutzimpfung ist noch nicht als wirksam gegen die Schweinegrippe (neue Grippe) eingestuft.
Zu einer allgemeinen Vorbeugung gehört regelmäßiges Händewaschen, “richtiges” Husten und Schnäuzen sowie regelmäßiges Lüften. Bei ersten Symptomen, die auf eine Schweinegrippe Infektion hindeuten, sollte ein Arzt aufgesucht werden und der Kontakt mit anderen Personen reduziert werden. Außerdem kann dieser einen H1N1 Schnelltest durchführen. Dieser kostet etwa 130 Euro und bis das Ergebnis vorliegt vergeht meist nur ein Tag. Durch die hohen Infektionszahlen in Deutschland wird nur noch stichprobenartig mit einem Schnelltest auf den H1N1 Erreger untersucht. In Apotheken findet man auch Schnelltest zur Schweinegrippe, diese sind allerdings nur bedingt zuverlässig.

Therapie

Grippesymptome können durch antivirale Medikamente (wie Taminflu) gelindert werden. Diese sind Verschreibungspflichtig. Allgemein gilt: ohne ärztlichen Rat sollte unter keinen Umständen behandelt werden. Für Menschen, die sonst gesund sind, lautet der beste Rat: Bettruhe um dem eigenen Immunsystem genug Zeit und Kraft für die Arbeit mit der Schweinegrippe zu geben. Schwangere, chronisch Kranke, Kinder sowie ältere Personen sollten primär einen Arzt aufsuchen. Durch ein geschwächtes Immunsystem kann es leichter zu einer zusätzlichen bakteriellen Infektion (wie eine Lungenentzündung) kommen.

Ausbruchskarte

Eine Übersicht über alle H1N1 Infektionen finden Sie auf der Ausbruchskarte der H1N1 Grippe.

Zusammengefasst

Fragen und Antworten zur Schweinegrippe


Wie kann man sich anstecken?

Der Erreger H1N1 der Schweinegrippe wird am wahrscheinlichsten durch Tröpfcheninfektion weitergegeben. Dazu zählt Husten oder Niesen. Der Erreger nistet sich in die Atemwege ein, so kann man sich bereits im Gespräch mit einer infizierten Person anstecken. Mikroskopische Mengen reichen bereits für eine Infektion aus. So sprechen Fachleute davon Menschenansammlungen zu meiden.

Das Virus kann auch einige Zeit außerhalb des Körpers überleben. So ist eine Ansteckung  durch Hände schütteln oder Gegenstände nicht ausgeschlossen. Mit einem Wisch durch das eigene Gesicht kann der Erreger durch Schmierinfektion in seinen neuen Wirt gelangen. Bei einer Temperatur von 20 Grad Celsius ist der H1N1 – Virus etwa zwei bis acht Stunden noch aktiv. Bei einer feuchten Umgebung verlängert sich der Zeitraum auf bis zu vier Tage. Unter Minusgraden ist der Virus fast unsterblich. Im Gegenzug kann der Erreger nicht mit Temperaturen von 60 Grad und mehr umgehen.

Schweinefleisch ist völlig ungefährlich was die Übertragung der Grippe angeht.

Wie kann eine Erkrankung erkannt werden?

Zunächst muss die Inkubationszeit von drei bis vier Tage beachtet werden. Die Symptome gleichen der normalen Grippe. Typisch sind Husten, Fieber, Kopf und Gliederschmerzen, sowie ein starkes “Krankheitsgefühl”.

Anders als bei der saisonalen Grippe leiden Patienten mit Schweinegrippe teilweise an Erbrechen und Durchfall.

Was dann?

Durch einen Arzt können die Symptome abgeklärt werden und die Krankheit mit einem Schnelltest gegebenenfalls bestätigen. Ist der erste Schnelltest positiv wird ein zweiter Test an ein Labor übermittelt welches den Erregertyp bestimmt.

Wer einen Arztbesuch vermeiden möchte kann auch einen weniger genauen Schnelltest aus der Apotheke machen. Schwangere, chronisch Kranke, Kinder sowie ältere Personen sollten primär einen Arzt aufsuchen. Durch ein geschwächtes Immunsystem kann es leichter zu einer zusätzlichen bakteriellen Infektion (wie eine Lungenentzündung) kommen.

Wie schützt ein Patient seine Mitmenschen?

Ratsam ist nach dem RKI (Robert Koch Institut) Abstand zu Mitmenschen einzuhalten und “hygienisch Husten”. Die Hand vor dem Mund ist zwar gut gemeint jedoch sollte die alternative “in den Ärmel husten” angewandt werden.

Wie kann man sich persönlich Schützen?

Das wirksamste Mittel im Moment ist simples Händewaschen. Von dort könnten sonst die Erreger zu den Schleimhäuten, Nase und Mund übergehen. Das RKI rät zu Händewaschen besonders vor dem Zubereiten von Speisen, vor dem Essen, nach einem Toilettengang oder wenn man zu Hause ankommt.


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