5 Fragen & Antworten zur Schweinegrippe
1. Schütz die reguläre Grippeimpfung vor der Schweinegrippe (Erreger: H1N1)?
Der alte Impfstoff gegen die allgemeine Grippewelle von 2008/2009 bietet keinen Schutz gegen den H1N1 Erreger und somit gegen die Schweinegrippe. In einer amerikanischen Untersuchung konnte bei der Generation 60+, die sich regelmäßig über Jahre gegen die Grippe Impfen lassen, nur bei etwa 30% Antikörper nachgewiesen werden.
2. Wird man sich gegen die Schweinegrippe Impfen lassen können?
Voraussichtlich wird im Herbst ein Impfstoff auf den Markt gebracht. Die deutsche Politik sieht eine Massenimpfung direkt im Herbst vor. So sollen zunächst 25 Millionen Bürger aufgerufen werden sich einer freiwilligen Impfung zu unterziehen. Für Bürger soll die Impfung zunächst kostenlos bleiben. Die letzte Massenimpfung hat es in der alten Bundesrepublik 1916 gegeben, damals erhielten 60 Millionen Bürger die Schluckimpfung gegen Polio.
3. Wann ist ein Verdacht auf Schweinegrippe berechtigt?
Laut dem Robert Koch Institut sollte bei den ersten Symptomen wie Atemwegsbeschwerden und Fiber (mindestens einmal über 38 Grad), in einem zeitlich plausiblen Rahmen da die Inkubationszeit bei 1 – 7 Tagen liegt.
4. Was sollte bei einem Verdacht auf Infektion getan werden?
Ein Anruf beim Hausarzt oder in einem Krankenhaus sei wohl die sinnvollste Variante. Diese Einrichtungen können mit einem Scheinegrippe H1N1 Schnelltest eine Infektion bestätigen oder ausschließen.
5. Wie lange ist die Schweinegrippe ansteckend?
Was bei der Schweinegrippe als besonders problematisch angesehen wird, ist die mögliche Übertragung des Virus bereits in der Inkubationszeit. Diese Inkubationszeit liegt bei der Schweinegrippe zwischen einem und sieben Tagen in der sich das Virus bereits übertragen kann. Bei erwachsenen Infizierten schließt man eine Übertragung 7 Tage nach Genesung aus, bei Kindern nach 10 Tagen.
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