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Pandemie: Fragen & Antworten

Was bedeutet die höchste Pandemie – Alarmstufe?

Da sich die Grippe in zwei großen Regionen (Australien und Nordamerika) und erheblichen Umfang sind die formalen Vorrausetzungen für die Pandemie Warnstufe erfüllt. Bisland wurden 30.000 Infektionsfälle in 74 Ländern aufgezeichnet.

Wie ist die Lage in Deutschland?

Es gibt nach wie vor keinen Todesfall bei jedoch mehr als 100 Erkrankungen.

Sind wirksame Medikamente erhältlich?

Ja, die Erreger der Schweinegrippe H1n1 lassen sich gut mit Taminflu von Roche und Relenza von GlaxoSmithKline behandeln.

Ist eine Impfung gegen die Schweinegrippe möglich?

Nein, zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Aber Mehrere Pharmakonzerne arbeiten an der Entwicklung eines Impfstoffes. Den Forschern einer Firma ist es bereits gelungen, mithilfe eines neuartigen Zellkultur-Verfahrens, eine erste Impfstoffprobe zu erstellen.


Ab wann kann mit einem Impfstoff gerechnet werden?

Experten rechnen mit einem Impfstoff gegen den H1n1 Erreger ab Herbst – allerdings nur in begrenzten Mengen. Zunächst werden wohl nur Risikopatienten geimpft.


Was kann man persönlich tun um einer Infektion vorzubeugen?

Eine Übertragung ist nur über die so genannte Tröpfcheninfektion möglich (ähnlich einer “normalen” Grippe). Händewaschen mit Seife, Mundschutz bei Kontakt mit Infizierten – sind vorläufigen Empfehlungen.


Gibt es ein Infektionsrisiko bei Auslandsreisen?

Reisewarnungen wurden bis jetzt noch nicht ausgesprochen. Allgemein gilt in einem Land mit höherer Infektionsrate ist das Risiko einer Infektion größer. Beachten von Hygiene vorschriften und überprüfen der internationalen Ausbruchskarte sind Ratsam.

Welche Symptome zeigt eine mit Schweinegrippe infizierte Person?

Alle Antworten zum Krankheitsbild: H1n1 – Was ist das?


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Erste Grundlage für einen Impfstoff

Dem Robert Koch Institut (RKI) ist ein erster Schritt gegen die Schweinegrippe gelungen. Erstmals konnten Isolate des Virus im Labor gezüchtet werden.

Isolate gelten als Grundlage für einen Impfstoff

Als nächsten Schritt will das RKI die Erbsubstanz des Schweinegrippe Virus H1N1 entschlüsseln. Ein Impfstoff würde die Gefahr einer Ausbreitung des H1N1 Virus nur bedingt bannen, denn Grippeviren sind bekannt für ihr schnelles Wandeln / Mutieren.

Um das Schweinegrippevirus in Deutschland besser Kontrollieren zu können wurde am Wochenende eine Meldepflicht bei Infektionen mit dem Virus eingeführt. Für die Vogelgrippe besteht diese Pflicht ebenfalls.

Robert Hacker, Chef des Robert Koch Instituts, verteidigt diese Entscheidung. Es sei wichtig Informationen so früh wie möglich zu erhalten, angesichts einer möglichen Pandemie oder Epidemie.


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Roche soll laut WHO Tamiflu Notvorrat aktivieren

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Schweizer Grippemittelhersteller Roche gebeten den Notvorrat an Tamiflu zu aktivieren.

So sollen von den verfügbaren 5 Millionen Packungen 2,4 Millionen in 72 Entwicklungsländern zum Einsatz gegen die Schweinegrippe (H1N1 Virus) kommen.

Roche fährt derzeit die Produktion ihres Grippemittels “Tamiflu” hoch um der gestiegenen Nachfrage gerecht werden zu können.

Quelle: www.20min.ch

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Influenza

Eine Grippe bzw Influenza ist eine Infektionskrankheit die aus so genannten Influenza-Viren entsteht. Ähnlich sind die aus dem Volksmund bekannten grippalen Infekte, bei diesen handelt es sich jedoch um wesentlich harmlosere Viruserkrankungen.

Die Grippesaison tritt normalerweise zwischen Dezember und April auf wird als hoch ansteckend eingestuft. Man spricht von einer Grippe Epidemie bei einem gehäuften auftreten von Infektionen in einer bestimmten Zone zu einer bestimmten Zeit. Zu einer globalen Epidemie / Pandemie kam es seit der Spanischen Grippe (Jahr 1918 / 1919) alle zehn bis fünfzehn Jahre.

Übertragung

Die häufigste Form der Übertragung beim Menschen ist die Tröpfcheninfektion ( Husten, Niesen). Von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit vergehen in der Regel 1 – 5 Tage (auch Inkubationszeit genannt). In diesem Stadion kann die Krankheit bereits übertragen werden.

Symptome

Die Krankheit beginnt meist plötzlich mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Abgeschlagenheit.

Weiterer Verlauf:

  • Krankheitgefühl im ganzen Körper
  • hohes Fieber
  • Frösteln
  • trockener, verschleimter Husten
  • Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen

In der Regel halten die Symptome für 7 – 14 Tage an.  Eine Grippe schwächt zudem das Immunsystem des Körpers und macht ihn angreifbar für andere Infektionen.

Vorbeugung

Gegen eine Grippe ist eine Impfung möglich, der optimale Zeitraum ist zwischen September und November. Im Falle einer Epidemie ist aber eine Impfung zu jeder Jahreszeit ratsam.

Als Risikogruppen wird eine Impfung gegen Grippe dringend empfohlen. Dazu gehören:

  • Menschen über 60 Jahre
  • Menschen mit Immunschwäche
  • Menschen einer chronischen Erkrankung
  • Menschen mit beruflichen Infektionsrisiko (Pflegepersonal, Lehrer, Ärzte)

Allerdings sind Influenza A-Viren sehr wandlungsfähig, wodurch eine jährliche Impfung von Nöten ist, um einen Schutz zu erhalten.

Ein intaktes und gutes Immunsystem ist wie immer die beste Vorbeugung!


Alle Informationen zur Schweinegrippe finden Sie unter: H1N1 – Was ist das ?


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