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Impfstoff – Risiken und Nebenwirkungen

Der Streit zwischen Impf- Gegnern und Befürwortern ist nun um die geplante Schweinegrippe Impfung in Deutschland entbrannt. Fachleute warnen vor unkalkulierbaren Gefahren, Befürworter sprechen von steigenden Infektionszahlen.

Das die Schweinegrippe sich in Deutschland immer schneller ausbreitet ist kein Geheimnis. In der ersten Novemberwoche (1 bis 8 November) registrierte das Robert-Koch-Institut fast 15.000 Fälle. In Bayern sind zwei Infizierte gestorben. Viele Ärzte verzichten außerdem auf einen H1N1 Schnelltest und verunsichern Patienten mit Aussagen wie: “Sie haben wahrscheinlich die Schweinegrippe”. Die aktuellen Infektionszahlen können also nur als Indiz für die tatsächliche Zahl der Erkrankten gewertet werden.

In Deutschland ist eine Schweinegrippe Impfung von 25 Millionen Menschen geplant. Kritiker sprechen von einer “sinnlosen und gefährlichen Aktion”. Während die Vorbereitungen auf die Massenimpfung laufen sind die möglichen Nebenwirkungen der Impfung kaum geklärt.

Der Vorsitzende des Vereins “Ärzte für individuelle Impfentscheidungen” spricht von einer “sehr gefährlichen” Impfaktion. Die Kritiker befürchten bei einer massenhaften Verabreichung des Impfstoffs gegen das H1N1 – Virus Nebenwirkungen wie: Kopfschmerz, Schüttelfrost und Lähmungserscheinungen. Der Impfstoff sei nicht ausreichend getestet.

Dem widerspricht die Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Susanne Stöcker. “Das Medikament beruht auf Musterzulassungen, lediglich der Erregerstamm wird ausgetauscht. Das ist reine Routine”, so die Sprecherin. Trotzdem werden die Reaktionen auf den Impfstoff stärker sein als bei einer einfachen Grippeimpfung, der neue Impfstoff sei aber “sicher”.  Mögliche Folgeerscheinungen der H1N1 Impfung können Rötungen und schmerzende Arme sein.

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Schweinegrippe erreicht deutschen Sport

Die mittlerweile weltweit verbreitete Schweinegrippe hat jetzt den deutschen Sport erreicht.

Dominik Klein, Handball Nationalspieler des deutschen Rekordmeister THW Kiel, wurde positiv auf den Schweinegrippe Erreger H1N1 getestet. Klein habe vorzeitig das Trainingslager verlassen und wurde vorsichtshalber weitere drei Tage isoliert, so der Mannschaftsarzt Detlev Brandecker. Ansteckungsgefahr bestehe aber nicht. Außerdem gehe Brandecker nach derzeitigen Erkenntnissen davon aus, dass Dominik Klein bereits am Mittwoch wieder zurück bei der Mannschaft sein wird.

Im Fall Klein handle es sich um eine milde verlaufenen Form der Schweinegrippe. Es bestehe kein Grund zur Beunruhigung. Weitere Untersuchungen in der Mannschaft sind derzeit nicht geplant, da niemand über gesundheitliche Probleme klagte.

Dominik Klein lies über die THW-Webseite ausrichten, dass es Ihm schon “viel besser” gehe.


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