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Schweinegrippe erreicht deutschen Sport

Die mittlerweile weltweit verbreitete Schweinegrippe hat jetzt den deutschen Sport erreicht.

Dominik Klein, Handball Nationalspieler des deutschen Rekordmeister THW Kiel, wurde positiv auf den Schweinegrippe Erreger H1N1 getestet. Klein habe vorzeitig das Trainingslager verlassen und wurde vorsichtshalber weitere drei Tage isoliert, so der Mannschaftsarzt Detlev Brandecker. Ansteckungsgefahr bestehe aber nicht. Außerdem gehe Brandecker nach derzeitigen Erkenntnissen davon aus, dass Dominik Klein bereits am Mittwoch wieder zurück bei der Mannschaft sein wird.

Im Fall Klein handle es sich um eine milde verlaufenen Form der Schweinegrippe. Es bestehe kein Grund zur Beunruhigung. Weitere Untersuchungen in der Mannschaft sind derzeit nicht geplant, da niemand über gesundheitliche Probleme klagte.

Dominik Klein lies über die THW-Webseite ausrichten, dass es Ihm schon “viel besser” gehe.


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5 Fragen & Antworten zur Schweinegrippe

1. Schütz die reguläre Grippeimpfung vor der Schweinegrippe (Erreger: H1N1)?

Der alte Impfstoff gegen die allgemeine Grippewelle von 2008/2009 bietet keinen Schutz gegen den H1N1 Erreger und somit gegen die Schweinegrippe. In einer amerikanischen Untersuchung konnte bei der Generation 60+, die sich regelmäßig über Jahre gegen die Grippe Impfen lassen, nur bei etwa 30% Antikörper nachgewiesen werden.

2. Wird man sich gegen die Schweinegrippe Impfen lassen können?

Voraussichtlich wird im Herbst ein Impfstoff auf den Markt gebracht. Die deutsche Politik sieht eine Massenimpfung direkt im Herbst vor. So sollen zunächst 25 Millionen Bürger aufgerufen werden sich einer freiwilligen Impfung zu unterziehen. Für Bürger soll die Impfung zunächst kostenlos bleiben. Die letzte Massenimpfung hat es in der alten Bundesrepublik 1916 gegeben, damals erhielten 60 Millionen Bürger die Schluckimpfung gegen Polio.

3. Wann ist ein Verdacht auf Schweinegrippe berechtigt?

Laut dem Robert Koch Institut sollte bei den ersten Symptomen wie Atemwegsbeschwerden und Fiber (mindestens einmal über 38 Grad), in einem zeitlich plausiblen Rahmen da die Inkubationszeit bei 1 – 7 Tagen liegt.

4. Was sollte bei einem Verdacht auf Infektion getan werden?

Ein Anruf beim Hausarzt oder in einem Krankenhaus sei wohl die sinnvollste Variante. Diese Einrichtungen können mit einem Scheinegrippe H1N1 Schnelltest eine Infektion bestätigen oder ausschließen.

5. Wie lange ist die Schweinegrippe ansteckend?

Was bei der Schweinegrippe als besonders problematisch angesehen wird, ist die mögliche Übertragung des Virus bereits in der Inkubationszeit. Diese Inkubationszeit liegt bei der Schweinegrippe zwischen einem und sieben Tagen in der sich das Virus bereits übertragen kann. Bei erwachsenen Infizierten schließt man eine Übertragung 7 Tage nach Genesung aus, bei Kindern nach 10 Tagen.


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Zahl der Erkrankungen rasant steigend

In den letzten Wochen hat sich die Zahl der Infizierten auf mehr als das Doppelte erhöht – von 834 auf 1818. Das Bundesland mit der höchsten Infektionsrate ist Nordrhein-Westfalen. Dort sind 603 Menschen von der Schweinegrippe betroffen.

Weitere Bundesländer wie folgt:

  • Niedersachsen 422
  • Baden-Württemberg 220
  • Bayern 141
  • Bremen 15
  • Hamburg 15

Weltweit sind bereits 150 000 Menschen infiziert und mehr als 800 sind verstorben.

Der erste Impfstoff soll laut einem Entwurf der Bundesregierung im Herbst erhältlich sein und als Einzelimpfung in etwa 14 Euro kosten. Jedoch gibt es eine Rangliste die Personen einteilt welche als erste immunisiert werden sollen. Nach dieser Liste haben Ärzte, Krankenschwestern, Polizei und chronisch Kranke ein Vorrecht.

Für die bald beginnende Reisesaison wird ein mit einem weiteren Anstieg an Infektionen gerechnet.


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Pandemie: Fragen & Antworten

Was bedeutet die höchste Pandemie – Alarmstufe?

Da sich die Grippe in zwei großen Regionen (Australien und Nordamerika) und erheblichen Umfang sind die formalen Vorrausetzungen für die Pandemie Warnstufe erfüllt. Bisland wurden 30.000 Infektionsfälle in 74 Ländern aufgezeichnet.

Wie ist die Lage in Deutschland?

Es gibt nach wie vor keinen Todesfall bei jedoch mehr als 100 Erkrankungen.

Sind wirksame Medikamente erhältlich?

Ja, die Erreger der Schweinegrippe H1n1 lassen sich gut mit Taminflu von Roche und Relenza von GlaxoSmithKline behandeln.

Ist eine Impfung gegen die Schweinegrippe möglich?

Nein, zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Aber Mehrere Pharmakonzerne arbeiten an der Entwicklung eines Impfstoffes. Den Forschern einer Firma ist es bereits gelungen, mithilfe eines neuartigen Zellkultur-Verfahrens, eine erste Impfstoffprobe zu erstellen.


Ab wann kann mit einem Impfstoff gerechnet werden?

Experten rechnen mit einem Impfstoff gegen den H1n1 Erreger ab Herbst – allerdings nur in begrenzten Mengen. Zunächst werden wohl nur Risikopatienten geimpft.


Was kann man persönlich tun um einer Infektion vorzubeugen?

Eine Übertragung ist nur über die so genannte Tröpfcheninfektion möglich (ähnlich einer “normalen” Grippe). Händewaschen mit Seife, Mundschutz bei Kontakt mit Infizierten – sind vorläufigen Empfehlungen.


Gibt es ein Infektionsrisiko bei Auslandsreisen?

Reisewarnungen wurden bis jetzt noch nicht ausgesprochen. Allgemein gilt in einem Land mit höherer Infektionsrate ist das Risiko einer Infektion größer. Beachten von Hygiene vorschriften und überprüfen der internationalen Ausbruchskarte sind Ratsam.

Welche Symptome zeigt eine mit Schweinegrippe infizierte Person?

Alle Antworten zum Krankheitsbild: H1n1 – Was ist das?


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Weiterer Infektionsfall in Deutschland

Im Landkreis Harz in Deutschland soll sich nun ein weiterer Mann mit der Schweinegrippe infiziert haben, meldete das Gesundheitsministerium. Durch das Robert Koch Institut (RKI) wurde diese Meldung jetzt bestätigt.

Der betroffene Mann war von einer Mexikoreise zurückgekehrt und hatte sich mit Grippesymptomen bei einem Arzt gemeldet. Er wurde jedoch nicht in ein Krankenhaus eingeliefert da der behandelnde Arzt das Krankheitsbild als sehr mild einschätzte.  Eine Behandlung ist eingeleitet worden um eine Ausbreitung zu verhindern. Durch das Gesundheitsamt wurden sämtliche ermittelt, Kontaktpersonenkeiner weißt bisher Grippesymptome auf.

Somit erhöt sich die Zahl der Infizierungen in Deutschland von acht auf neun. Laut Robert Koch Institut sei mit weiteren Fällen in Deutschland zu rechnen.

Die Zahl der international bestätigten Fälle geht auf die 1000 zu.


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Erste Grundlage für einen Impfstoff

Dem Robert Koch Institut (RKI) ist ein erster Schritt gegen die Schweinegrippe gelungen. Erstmals konnten Isolate des Virus im Labor gezüchtet werden.

Isolate gelten als Grundlage für einen Impfstoff

Als nächsten Schritt will das RKI die Erbsubstanz des Schweinegrippe Virus H1N1 entschlüsseln. Ein Impfstoff würde die Gefahr einer Ausbreitung des H1N1 Virus nur bedingt bannen, denn Grippeviren sind bekannt für ihr schnelles Wandeln / Mutieren.

Um das Schweinegrippevirus in Deutschland besser Kontrollieren zu können wurde am Wochenende eine Meldepflicht bei Infektionen mit dem Virus eingeführt. Für die Vogelgrippe besteht diese Pflicht ebenfalls.

Robert Hacker, Chef des Robert Koch Instituts, verteidigt diese Entscheidung. Es sei wichtig Informationen so früh wie möglich zu erhalten, angesichts einer möglichen Pandemie oder Epidemie.


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Aktuell 8 Menschen in Deutschland erkrankt

Erneut hat sich die Zahl der erkrankten Personen in Deutschland erhöht. Aktuell liegt die Zahl der bestätigten Schweinegrippe-Erkrankungen  bei acht.

Das Robert-Koch Institut (RKI) bestätigte zwei neue Infektionen in Brandenburg. Zur besseren Bekämpfung und allgemeinen Prävention müssen die Ärzte in Deutschland alle Verdachts- und Erkrankungsfälle dem Gesundheitsamt melden.

Es stellte sich heraus das es sich bei den beiden neuen Fällen um ein Ehepaar handelt welches im gleichen Flugzeug von Mexiko nach Deutschland gekommen ist wie eine aus Hamburg stammende, ebenfalls infizierte Frau. Laut einer Sprecherin des brandenburgischen Gesundheitsministeriums sei das Ehepaar in ein Krankenhaus bei Frankfurt/Oder eingeliefert worden. Von den restlichen sechs bestätigten H1N1 – Grippe Fällen (5 aus Bayern, 1 aus Hamburg) verliefen alle “eher Milde”, so das Robert-Koch-Institut.

Nach der aktuellen Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sei die Lage in Europa, trotz einer weiteren Ausbreitung der Grippe dennoch unter Kontrolle. Zwar drohe nach wie vor eine Pandemie, jedoch gibt es keine Anzeichen für eine stärkere Ausbreitung außerhalb von Nordamerika.

José Angel Cordovas (Mexikos Gesundheitsminister) erklärte, die Seuche habe bereits zwischen dem 23 und 28 April ihren Höhepunkt erreicht und befinde sich jetzt auf dem Rückzug. Die Zahl der Todesopfer in Mexiko liegt derzeit bei 25, bei 590 bestätigten Infektionen.

Quelle: welt.de

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Hongkong: Hotel mit 350 Menschen unter Quarantäne

Das Meta-Park Hotel in Hongkong wurde vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Alle 350 Menschen sind darin vorerst Isoliert. Zuvor ist dort der erste asiatische Schweinegrippe Patient abgestiegen.

Auch wenn bis jetzt keiner der 350 Personen entsprechende Symptome zeigt soll das Hotel vorsorglich sieben Tage unter Quarantäne bleiben. Außerdem suchen die Behörden nach allen Personen die mit dem erkrankten Hotelgast Kontakt hatten und nach allen Insassen des Flugzeugs die mit Ihm nach Hongong gereist sind.

Quelle: de.news.yahoo.com

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Niederlande erste Infektion bestätigt

Der erste Fall von einer Infektion mit dem Grippevirus H1N1 in den Niederlanden wurde jetzt bestätigt.

Die niederländische Nachrichtenagentur ANP zitierte in ihrem Bericht die Gesundheitsbehörde. Demnach hat sich ein drei jähriges Kind mit der Grippe infiziert.

Quelle: Reuters

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WHO ruft Warnstufe 5 aus

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die zweit höchste Grippe Alarmstufe ausgerufen. Phase 5 wurde ausgerufen da es sich in zwei Ländern einer Region um eine anhaltende Übertragung von Mensch zu Mensch handele.

WHO-Chefin Margaret Chan ermahnte alle Internationalen Organisationen, die Pharmaindustrie und die Forschung alle nötigen Kapazitäten bereitzustellen sowie zu entschlossenem handeln.

Auch die deutsche Gesundheitsministerin Ulla Schmidt zeigte sich am Morgen in einem Interview besorgt über die dynamische Entwicklung der Schweinegrippe. Auf der ganzen Welt träten bestätigte Verdachtsfälle der H1N1 Grippe auf. Ebenso in Deutschland, die Zahl der Verdachtsfälle ist auf insgesamt 10 gestiegen.

Quelle: www.heute.de

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