Archive for 'News International'

Schweinegrippe Impstoff wirkt

Viele Menschen haben sich Infiziert und einige sind bereits daran gestorben. Doch gegen die Schweinegrippe (Erreger H1N1) ist jetzt erstmals ein Impfstoff gefunden. Der Pharmakonzern Novatis startete einen Pilotversuch welcher viel versprechende Resultate zeigte.

Der Impfstoff “Celtura”, erzeugt auf einer Basis von Zellstrukturen, bewirkte eine starke Immunisierung. Außerdem habe sich gezeigt das die beste Immunisierung durch den Impfstoff mit je zwei Dosen erzielt werden konnte. Bei diesem Pilotversuch mit 100 Probanden hatten bereits 80% nach der ersten Dosis und in etwa 90% nach der zweiten Dosis eine starke Immunisierung gegen die Schweinegrippe.

Somit wurden die von der EU und den USA vorgegeben Kriterien erfüllt. Novatis teilte mit ein zweiter Versuch mit mehr als 6000 Erwachsenen und Kindern sei in die Wege geleitet.


Verwandte Artikel

London rechnet mit rasanter Zunahme von Schweinegrippe Infektionen

Die britischen Gesundheitsbehörden haben keine Hoffnung die Ausbreitung der Schweinegrippe im Land eindämmen zu können. Es wird mit einer großen Zahl an neuen Infektionen mit dem H1N1 Erreger gerechnet. Gesundheitsminister Andy Burnham teilte seine Erwartung von bis zu 100 000 neuen Fällen täglich dem Unterhaus und schließlich der Presse mit. Mit einem Impfstoff sei nach Worten des Ministers kommenden Monat zu rechnen. Bis Ende des Jahres könnten so bis zu 60 Millionen Einheiten des Impfstoffs verfügbar sein.

Der nationale Schwerpunkt liege nun laut Burnham bei der Behandlung nicht wie bisher bei der Eindämmung. Die Zahlen der Infektionen haben sich jede Woche verdoppelt und bis Ende August könnte man mit 100 000 Fällen täglich rechnen. Der Minister warnte zugleich vor Panik. Die Krankheit folge ihrem vorhergesagten Kurs und sei nicht außer Kontrolle.

Da der Grippeerreger H1N1 eine eher milde Erkrankung auslöse, sollen nur Patienten mit schweren Symptomen mit retroviralen Medikamenten behandelt werden. So soll einer möglichen Resistenz des Virus vorgebeugt werden.


Verwandte Artikel

Erste Anzeichen für eine Mutation

Experten des Robert Koch Instituts (Berlin) sehen erste Anzeichen für eine Mutation der Schweinegrippe (H1N1). Das Virus tritt auf der südlichen Halbkugel nun neben der saisonalen Grippewelle auf oder verdrängt deren Stämme. So könnte sich das H1N1-Virus verändern und in abgewandelter Form auch auf die nördliche Halbkugel gelangen. Der Präsident des Instituts, Jörg Hacker bestätigte diese Meldung, bekräftigte jedoch auch den bisher eher milden verlauf der Grippe bei betroffenen Patienten.

Weltweit sind rund 50 000 Infektionen bekannt. Die Zahlen zeigen das über 50 Jährige sich seltener Infizieren als junge Menschen. Möglicherweise verfügt die ältere Generation über ein Grundimmunisierung.

Nach Aussagen des Robert Koch Instituts könne im Herbst mit einem Impfstoff gegen den H1N1 Erreger gerechnet werden.


Verwandte Artikel

Erster Todesfall in Europa durch Schweinegrippe

Erstmalig ist in Europa ein Mensch an der Schweinegrippe H1N1 verstorben.

Eine 38 Jährige Frau erlag in einem Krankenhaus in Schottland der Grippe. Sie habe vor zwei Wochen erst ein Früchen zur Welt gebracht, welches ebenfalls aus anderen Gründen verstarb. Die Frau hatte neben der H1N1 Infektion noch andere gesundheitliche Schwierigkeiten teilte das Krankenhaus aus der Nähe von Glasgow mit.


Verwandte Artikel

aktuelle Zahlen der WHO

Den aktuellsten Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 12 Juni 2009, 07:00 GTM zufolge, kam es in 74 Ländern zu 29669 offizielle bestätigten Infektionen mit dem H1N1 Grippe Erreger. Davon verliefen 145 tödlich.


Read more


Verwandte Artikel

Pandemie: Fragen & Antworten

Was bedeutet die höchste Pandemie – Alarmstufe?

Da sich die Grippe in zwei großen Regionen (Australien und Nordamerika) und erheblichen Umfang sind die formalen Vorrausetzungen für die Pandemie Warnstufe erfüllt. Bisland wurden 30.000 Infektionsfälle in 74 Ländern aufgezeichnet.

Wie ist die Lage in Deutschland?

Es gibt nach wie vor keinen Todesfall bei jedoch mehr als 100 Erkrankungen.

Sind wirksame Medikamente erhältlich?

Ja, die Erreger der Schweinegrippe H1n1 lassen sich gut mit Taminflu von Roche und Relenza von GlaxoSmithKline behandeln.

Ist eine Impfung gegen die Schweinegrippe möglich?

Nein, zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Aber Mehrere Pharmakonzerne arbeiten an der Entwicklung eines Impfstoffes. Den Forschern einer Firma ist es bereits gelungen, mithilfe eines neuartigen Zellkultur-Verfahrens, eine erste Impfstoffprobe zu erstellen.


Ab wann kann mit einem Impfstoff gerechnet werden?

Experten rechnen mit einem Impfstoff gegen den H1n1 Erreger ab Herbst – allerdings nur in begrenzten Mengen. Zunächst werden wohl nur Risikopatienten geimpft.


Was kann man persönlich tun um einer Infektion vorzubeugen?

Eine Übertragung ist nur über die so genannte Tröpfcheninfektion möglich (ähnlich einer “normalen” Grippe). Händewaschen mit Seife, Mundschutz bei Kontakt mit Infizierten – sind vorläufigen Empfehlungen.


Gibt es ein Infektionsrisiko bei Auslandsreisen?

Reisewarnungen wurden bis jetzt noch nicht ausgesprochen. Allgemein gilt in einem Land mit höherer Infektionsrate ist das Risiko einer Infektion größer. Beachten von Hygiene vorschriften und überprüfen der internationalen Ausbruchskarte sind Ratsam.

Welche Symptome zeigt eine mit Schweinegrippe infizierte Person?

Alle Antworten zum Krankheitsbild: H1n1 – Was ist das?


Verwandte Artikel

Mexiko senkt die Alarmstufe

Auch wenn die Zahl der bestätigten Schweinegrippe Todesfälle in Mexiko auf 78 angestiegen ist, wurde nun die Alarmstufe von gelb auf grün gesenkt.

Bürgermeister Marcelo Ebrard bestätigte das es seit einer Woche keine neuen Infektionen gegeben habe. Das Risiko einer Ansteckung sei niedrig und somit die Lage wieder unter Kontrolle. Auch das Tragen von Atemschutzmasken sei nicht nötig.

Weltweit hat sich die Zahl an H1N1 Grippe Infektionen auf 11 000 Fälle aus 41 Ländern erhöht, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte.


Verwandte Artikel

Fast 10.000 Menschen mit Schweinegrippe infiziert

Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte, sind nach aktuellen Zahlen knapp 10.000 Menschen weltweit mit der Schweinegrippe H1N1 Infiziert.

Am Dienstag den 19.05.2009 lag die Zahl der Infektionen mit dem gefährlichen H1N1 Grippe Virus bei 9.830 Menschen. Bereits 79 sind daran verstorben. Die meisten Todesopfer stammen aus Mexiko, wo die Grippewelle auch ausgebrochen ist.

Die Infektionszahlen könnten auch höher liegen da die Auswertung der Daten sehr viel Zeit in Anspruch nehme, so der WHO-Sprecher.

Währenddessen wurden in New York bereits 17 Schulen, aus Angst vor einer Ausbreitung der Schweinegrippe, komplett geschlossen. Auch Japan erhöhte die Sicherheitsvorkehrungen. Die Behörden sollen dort bereits 4000 Schulen und Kindergärten vorübergehend geschlossen haben. Seit vergangenen Freitag habe sich die H1N1 Grippe dort sehr schnell ausgebreitet.


Verwandte Artikel

Reise – Stornieren

Die Frage ob man Auslandsreisen wegen der Schweinegrippe stornieren kann kommt immer öfters auf.

Prinzipiell besteht die Möglichkeit. Sollten sie also eine Reise gebucht haben sollten Sie diese mit dem Grund “Höhere Gewalt” kostenfrei stornieren können. Jedoch muss klar sein das am Zielort eine Epidemie ausgebrochen ist. Achten sie auf internationale Meldungen oder Warnungen.


Verwandte Artikel

Schweinegrippe-Virus wurde entziffert

Das Erbgut des A / H1N1 Virus ist von kanadischen Wissenschaftlern entschlüsselt worden. So konnten mehrere Variationen des Virus genetisch verglichen werden. Dabei fanden sich keine regionalen Unterschiede (z.B. zwischen dem Virus in Mexiko und Kanada).

Das Genom des H1N1 Virus besteht demnacht aus acht Genen ebenso wie die anderen Influenza A Viren.

“Unsere vorläufigen Analysen deuten nicht darauf hin, dass sich das Virus in Mexiko signifikant von dem in Kanada unterscheidet”

Laborchef Frank Plummer

Diese Erkenntnis bringt die Forscher einen ganzen Schritt weiter. So wurde eine mögliche Mutation, welche die Unterschiede der Infektionsraten zwischen Mexiko und Europa erklären wurde, vorerst ausgeschlossen.

Kanada stellt das entzifferte Erbgut nun der öffentlichen Gendatenbank GenBank” bereit. Dort finden sich auch bereits ermittelte Gensequenzen des Schweinegrippe (H1N1) Erregers anderer Labore.


Verwandte Artikel